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op dem Maat – in Colonia

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Frühling, Sonnenschein und eine super jecke Zick! Köln war richtig schön! Viele Bützjer bekommen & viele Leute getroffen (in Erinnerung blieben diverse Hamburger & Schotten) – würde in Köln ja gerne zur Abwechslung mal einem ECHTEN Kölner begegnen. Der meist gehörte Song war die atemlose Helene, das altbewährte Kostüm hat brav seinen Dienst getan, unser Schloss an der Hohenzollern-Brücke hängt auch noch, die Spare Ribs beim Stamm-Mexikaner waren mal wieder zum Niederknien gut, hab den ersten blühenden Mandelbaum gesehen & warum man als Zigarre-rauchende Frau so viel Aufmerksamkeit bekommt, verstehe ich immer noch nicht… Kölle Alaaf!

Hiermit auch nochmal ein offizielles: VIELEN DANK! an die lieben Raubtier-Fütterer, die sich während meiner Abwesenheit so hingebungsvoll um die Rabauken gekümmert haben! Was sollte ich nur ohne euch tun!?!

Nachdem der Senior-Chef am Mittwoch 6 Stunden in der Uni-Klink zur OP-Vorbereitung war & am Donnerstag unter Beaufsichtigung von seinem Harem dort einstationiert wurde, warf man ihn kurze Zeit später quasi aus der Narkose heraus wieder aus dem Klinikum, weil man plötzlich feststellte, dass die Herzbefunde nicht mehr aktuell genug waren. – das ist die präzise Arbeit des deutschen Gesundheits-Apparates. Sorry liebe Halbgötter in weiß – für so was kann ich leider kein Verständnis aufbringen! Und das steigert auch kaum mein spärlich vorhandenes Vertrauen in die Ärzteschaft.

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Vollstes Vertrauen habe ich aber zu meinem Mondeo! Nachdem Mr. Unreliable die Ehre hatte, den 99 000. km zu überfahren, haben mein Auto und ich heute die 100 000 km-Marke geknackt. Wie passend, dass dieses Ereignis auf dem Weg nach Wawi passierte…

Apropos Wawi: liebevoll Hand-gestreicheltes Frischfleisch mit Namen wird es nun doch vermutlich erst am 22.3. geben. Den Flyer dafür gibt es bald hier zu sehen.

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Schnee-Status: für einmal Pony-Schlitten-Fahren mit den Reit-Mäusen hat’s gereicht. jetzt ist es überall extrem glatt.

Übernachtungs-Status: Wawi 🙂

Zeit-Status: der Tag hat definitiv zu wenig Stunden! ich bin die ganze Woche schon nur am innerlichen Termine-Sortieren und rennen. ich freu mich so auf Mai…: Urlaub!

Gesundheits-Status: wieso müssen immer alle auf meinem großen Zeh rumtrampeln? der ist doch schon hin! mich zu ruinieren schaffe ich ganz alleine!  sucht euch bitte irgendwo einen anderen Fuß zum draufstellen!!!

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Schwestern-Status: na, wer hat die hübscheste Schwester!?

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ins neue Lebensjahr hineingesaugt

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0:07 die erste SMS, 0:45 die erste persönliche Gratulation und dann ab 8:00 den ganzen Vormittag lang Anrufe, während des gesamten Tages facebook- und StudiVZ-Glückwünsche- Vielen vielen Dank, an alle Gratulanten! Ich hatte einen super entspannten Tag, der mit Ausschlafen (na abgesehen von den Anrufen zwischendurch), einem gemütlichen Frühstück, 23 wunderschönen Tulpen und einem dreiviertelstündigen Telefonat mit meiner auswärts verweilenden Mamutschka fing der Tag an.

Sie: Hast du gut in dein neues Lebensjahr hineingeschlafen?
ich: naja eher hineingesaugt…
Sie: ???
ich: ich war gerade am Staubsaugen, als ich auf die Uhr geschaut hab und da war gerade Mitternacht vorbei…
Sie: Das hört sich so erwachsen an…!

Man fühlt sich langsam tatsächlich etwas erwachsen… ein komisches Gefühl. Das erste Mal zum Schlüpftag-Jubiläum ist meine Mamutschka nicht anwesend (der Hausherr hat sie fabelhaft vertreten, mit liebevoll gedecktem Geburtstagstisch und  Mittagessen beim Griechen etc.) und anstatt in Karaokebars mit viel Alkohol in den Tag hinein und am Abend wieder hinaus zu feiern,  gesittete Besuche zu christlichen Stunden und zeitiges Zubettgehen- it really seems that we somehow grew up, finally…

Mit einem Geburtstagskuchen im Gepäck bin/war ich jetzt jedenfalls wiedermal in Wadewitz, hab mich in den Sattel schwingen dürfen und -das wahrscheinlich schönste Geburtstagsgeschenk- eine Kreativ-Werkstatt zur Verfügung gestellt bekommen. Danke! 🙂

Reitwochenende anders als geplant

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Nach ewiger Zeit funktionierte es plötzlich ziemlich spontan, dass, als der Wadewitzer Gutsherr grünes Licht für einen Samstag-Besuch gegeben hatte, auch “meine” beiden “großen” Ponymädels Zeit hatten, um mich zu den großen Ponys zu begleiten. Wir drei Knauthainerinnen freuten uns schon sehr auf den gemeinsamen Ausflug und nachdem mir per Telefon aus Wawi instruiert wurde, welche Mittagsgerichte (immerhin ein zwei-Gänge-Menü für mindestens 10 Personen…) ich zu kochen hätte, war ich am Freitag damit beschäftigt, leckere Hühnerbrühe en gros vorzubereiten, Osterkekse ab- und meine Reitklamotten ein-zupacken. Als alles fertig war und ich -um Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln- ins Bett verschwinden wollte, bekam ich 22.15 Uhr plötzlich eine SMS mit der Absage aus Wawi. Was soll man da sagen…? Zugute halten muss man dem Gutsherren, dass er immerhin noch fast 12 Stunden vor der Zeit abgesagt hat – das ist ja schließlich nicht selbstverständlich :-/ trotzdem waren die Kinder traurig und ich stand mit Unmengen Hühnerbrühe alleine da. Ich vertröstete die Mädels mit einem Reit-Vormittag auf meinen Ponys und mich mit dem wirklich exzellenten Geschmack des (schon vorbereiteten) Mittagessens.

Um Mitternacht -ich schlief schon tief und fest- rief dann der Hausherr an und kündigte sein Eintreffen in einer halben Stunde an. Ich schlummerte trotz anderweitiger Bemühungen immer wieder ein und verschlief so fast den Zeitpunkt, an dem ich losfahren und den werten Herren von der Endstelle abzuholen hatte. Die Zeit reichte gerade noch, um einen Mantel über den Schlafanzug zu ziehen – zum Glück sah mich niemand in diesem Aufzug 😉

Am Sonntagmorgen nach einer Stunde weniger Schlaf ein wie üblich gemütlicher Pony-Reit-Vormittag mit Kaffee und Keksen und meinen zwei fünfjährigen Mäusen, die sich tapfer mit der Zügelführung herumschlugen. Lobend erwähnt sei an dieser Stelle auch F., die Sissi inzwischen so flüssig reitet, dass man glaubt, ein anderes Pony vor sich zu sehen, wenn man den sonst so störrischen Esel kennt. Ich glaube das liegt an der körperlichen Auslastung des Ponys, daran, dass sich Sissi und F. inzwischen aufeinander eingefuchst haben und nicht zu letzt an meinem energischen Korrekturritt in der letzten Woche, bei dem ich das Pony daran erinnerte, dass man beim Vorwärtsgehen nicht ständig mit allen vier Hufen in der Luft zu schweben hat und ein Pony nicht nur die Gangarten “stures Stehenbleiben” und “davon-rasen” hat. Ich verlange von meinen Ponykindern nichts, was ich nicht auch mit den Ponys könnte und langsam schafft es F. auch, der eigenwilligen Sissi kontrolliert flüssige Grundgangarten in unterschiedlichen Tempi abzufordern- das ist schön zu sehen.

Und noch schön zu sehen ist, wie meine kleine J. heute ihren ersten komplett freien Ritt absolviert hat: ich bin voll stolz auf die süße Maus!!!

Emma ist inzwischen wieder im Zwenkauer Haushalt gelandet und die Blumenkästen im Maulbeerweg sind bunt-blühend bepflanzt. Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch die Reitlehrerin J

graue Wolken in Knauthain

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Ob man nun im heimischen Gebiet von den grauen Wolken depressiv wird oder wo anders, ist ziemlich egal, deshalb habe ich mich mal wieder nach Wawi abgesetzt. Wurde auch Zeit! Ich merke immer deutlicher, wie gut mir ein bisschen Abstand tut. Vor allem, da ich mich gestern ungerechtfertigter Weise von H. herunterputzen lassen musste. Dabei habe ich nur meine Aufgaben erledigt, so wie immer. Aber plötzlich war dieses falsch und jenes nicht richtig, und ein drittes angeblich völlig unnötig, weil H. das alles alleine und besser könne.

Am liebsten hätte ich alles hin geschmissen und ihn angeschrien, dass er seinen Mist eben in Zukunft alleine machen soll und die Versuchung ist groß, dem alten Herren mit einer langfristigen Ponyhof-Abstinenz meinerseits ins Gedächtnis zu rufen, dass ich eventuell doch eine große Unterstützung sein könnte. Aber die brave Saskia reißt sich tapfer zusammen und wird natürlich treu und brav bei Wind un Wetter wieder alles erledigen, was normalerweise der (nicht existierende) erwachsene Sohn im elterlichen Haus und Hof übernehmen sollte…

Ich mach ja alles gern, aber anmeckern lasse ich mich für meine Mühe trotzdem nicht und ich wünsche mir endlich mehr Entscheidungsfreiheit, oder dass mir niemand in MEINE Bereiche reinredet!

So. Genug Dampf abgelassen, jetzt: auf in den neuen Tag! Ich hab schließlich gestern alles geschafft, was ich mir so vorgenommen habe 😀 und bin heute wieder on the road again…

Mitte-der-Woche-Status

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Mitte-der-Woche-Status: ein schöner Mittwoch!

Wetter-Status: Früüühling *Juchuhhh*!

Fahrt-Status: in Begleitung der besten Mamutschka der Welt

Kauf-Status: einen super-tollen, gut erhaltenen Nähmaschienentisch

Besuchs-Status: Wadewitz (I love Wawi in spring… :-* )

Pony-Status: es macht einen schon leicht nervös, wenn das Pony meint, in aller Ruhe weiter Mittagsschlaf zu halten, während man rings um es herum damit beschäftigt ist, zu misten, neu einzustreuen etc…. ist aber alles i.O.

Wiesen-Status: ich habe keine Koppel, sondern ein Feuchtbiotop…

Frühjahrsblüher-Status: aaalle Blümchen sind schohon daaa…. aaalle Blümchen aaalle: Krokusse, Winterlinge, Schneeglöckchen, Gänseblümchen, die Blattspitzen von Osterglocken und Tulpen und am heimischen Zimmerfenster fängt Clivia Nummer 4 an zu blühen

Anruf-Status: ich liebe die Anrufe von Mr. Romance. Es ist ein schönes Gefühl, wenn jemand an dich denkt!

Bilder-Status: Nummer 3 ist fertig

Kreativitäts-Status: wenn ich könnte wie ich wöllte, dann würden pro Tag 50 neue Projekte auf den Weg gebracht werden und mit den Ideen, die ich momentan hab, könnte ich einer ganzen Fabrik voll Leute Beschäftigung verschaffen…

Gesundheits-Status: laut Gesundheitsamt: alles tip top! laut eigenem Gefühl: alles tip top außer den üblichen alten Kriegsleiden 🙂

Fettnapf-Status: zum Aschermittwoch in einen polnisch-katholischen Haushalt Kuchen mitbringen… *uuups* 😉

das-schaffe-nur-ich-Status: die aller aller erste Brennnessel des Jahres beim Moossuchen finden und sich damit die ganze Hand vernesseln… :-/