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back to school

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Ich drücke seit langer Zeit mal wieder die Schulbank: Heute Abend war Theoriestunde bei der Fahrschule angesagt. Nein, kein Idiotentest oder Punkteabbau, sondern ein Upgrade zu dem heutzutage sehr beschränkten EU-Führerschein Klasse B. Na ja ich dachte, mit 3 Pferden, 2 Ponys & einem Auto mit Anhängerkupplung im Haushalt lohnt es sich, einen Führerschein zu besitzen, mit dem man auch tatsächlich einen Autoanhänger bewegen kann, der größer ist als ein Kinderwagen & mehr wiegt als ein Tütchen Haferflocken.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Mr. Feels-like-coming-home bedanken, der mich auf die Führerschein-Klasse B 96 aufmerksam gemacht hat, welche eine super Alternative zur BE ist. Sie ist sowohl schneller & unkomplizierter abzulegen als auch wesentlich Geldbeutelschonender. Und danke auch, dass du mit mir gemeinsam die Fahrschulbank drückst und mir schelmisch zuzwinkerst & mir innerlich die Zunge rausstreckst, wenn unser Lehrer neben den bekannten Weisheiten, mit sinnbildlich erhobenem Zeigefinger an vergessene Wichtigkeiten erinnert & eingeschliffene klischeehafte Angewohnheiten hopps nimmt. (Auch wenn du mir nicht glaubst, dass ich weiß, was über- & untersteuern ist 😛 😀 )

Ich werde weiter berichten, wenn sich die Anhänger-Geschichte in den nächsten Wochen zum Positiven entwickelt. Falls sie sich nicht positiv entwickelt, dann werde ich das gekonnt ignorieren und unter den Teppich kehren 😉

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op dem Maat – in Colonia

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Karneval 2014 2

Frühling, Sonnenschein und eine super jecke Zick! Köln war richtig schön! Viele Bützjer bekommen & viele Leute getroffen (in Erinnerung blieben diverse Hamburger & Schotten) – würde in Köln ja gerne zur Abwechslung mal einem ECHTEN Kölner begegnen. Der meist gehörte Song war die atemlose Helene, das altbewährte Kostüm hat brav seinen Dienst getan, unser Schloss an der Hohenzollern-Brücke hängt auch noch, die Spare Ribs beim Stamm-Mexikaner waren mal wieder zum Niederknien gut, hab den ersten blühenden Mandelbaum gesehen & warum man als Zigarre-rauchende Frau so viel Aufmerksamkeit bekommt, verstehe ich immer noch nicht… Kölle Alaaf!

Hiermit auch nochmal ein offizielles: VIELEN DANK! an die lieben Raubtier-Fütterer, die sich während meiner Abwesenheit so hingebungsvoll um die Rabauken gekümmert haben! Was sollte ich nur ohne euch tun!?!

Nachdem der Senior-Chef am Mittwoch 6 Stunden in der Uni-Klink zur OP-Vorbereitung war & am Donnerstag unter Beaufsichtigung von seinem Harem dort einstationiert wurde, warf man ihn kurze Zeit später quasi aus der Narkose heraus wieder aus dem Klinikum, weil man plötzlich feststellte, dass die Herzbefunde nicht mehr aktuell genug waren. – das ist die präzise Arbeit des deutschen Gesundheits-Apparates. Sorry liebe Halbgötter in weiß – für so was kann ich leider kein Verständnis aufbringen! Und das steigert auch kaum mein spärlich vorhandenes Vertrauen in die Ärzteschaft.

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Vollstes Vertrauen habe ich aber zu meinem Mondeo! Nachdem Mr. Unreliable die Ehre hatte, den 99 000. km zu überfahren, haben mein Auto und ich heute die 100 000 km-Marke geknackt. Wie passend, dass dieses Ereignis auf dem Weg nach Wawi passierte…

Apropos Wawi: liebevoll Hand-gestreicheltes Frischfleisch mit Namen wird es nun doch vermutlich erst am 22.3. geben. Den Flyer dafür gibt es bald hier zu sehen.

ausschweifender „Ende der Woche“- Status

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Fernseh-Status: Kesslers Expedition. Ich bin ein großer Fan von Michael Kessler  geworden. Sein Humor gefällt mir sehr & seine Expeditionen verlocken zum nachmachen. Festes Vorhaben für dieses Jahr in diesem Zusammenhang: mit dem Pferd zu Fuß die Strecke Leipzig – Wadewitz.

Tank-Status: man gewöhnt sich an 1,30€/Liter! Am Sonntag hatte ich abends an der Geheim-Tipp-Tanke sogar nur 1,28! Und nebenan stand immer noch der chicke weiße Dacia Duster der Destination- Sonderedition. Zum Glück hatte ich mich im letzten Sommer dank guter Beratung doch nicht für diesen Nissan X-Trail entschieden, den ich mir in Jena angeschaut hatte – ich bin so happy mit meinem Mondeo! Da ich einmal direkt an der Saale war und noch Zeit hatte, fuhr ich gemächlich über Land die lieb gewonnene Strecke an Lucka vorbei (nein, nicht das Lucka wo Omi aufgewachsen ist…) durch Bürgel nach Eisenberg. Ich hatte noch keinen Hunger, deshalb hielt ich nicht beim altbekannten amerikanischen Schnellrestaurant in Eisenberg an, an dem ich unlängst dem Chef zum ersten Mal beweisen konnte, dass ich auch mit Pferdeanhänger rückwärts rangieren kann (ich hab heimlich zu Hause mit meinem Mondeo & dem 1 1/2 -Hänger geübt). Den sonntäglichen Nebel hatte ich dann übrigens mit nach Leipzig genommen…

Zitat-Status: „…ist als nationales Monument historisch künstlerischen Interesses klassifiziert.“ (Reise-Dokus sind sehr ergiebig 🙂 )

Klamotten-Status: bei nicht zu leugnenden Minus-Graden habe ich meine neue leuchtend-rote Skihose aus dem Schrank gesucht. Mit zwei Paar Socken und meinen gelben Gummistiefeln bin ich bestens für Winter ausgerüstet. Böse Zungen behaupten ja ich sehe in gelb – rot aus wie ein Mitglied der Straßenfeger-Brigade oder wie ein verirrter Kakadu, aber mein Gegenargument ist immer, dass ich im Falle einer Lawine dank Leuchtfarben definitiv schneller gefunden werde 😉 Übrigens: beste Kleider-Anschaffung diesen Winter: meine schwarze Weste mit Lammfell-Futter.